Neuraltherapie

Die Neuraltherapie findet ihren Ursprung im Jahr 1925. Die Gebrüder Huneke, beides Ärzte, entdeckten die therapeutischen Möglichkeiten des Lokalanästhetikums Procain durch einen Zufall. Neben dem Procain finden heute auch pflanzliche und homöopathische Injektionen ihren Platz in der Neuraltherapie. Durch die Injektion dieser Mittel wird häufig das s. g. „Sekundenphänomen“ beobachtet. Innerhalb von Sekunden stellt sich eine Beschwerdefreiheit ein.

Häufig ist jedoch nicht der Injektionsort auch der Ort, an dem die augenblicklichen Symptome auftreten. Der Injektionsort wird oft als Störfeld bezeichnet und kann weit entfernt vom Schmerzpunkt liegen. So können z. B. Narben nach einer OP oder einem Unfall das Störfeld sein und durchaus der Grund für Schmerzen in der Schulter oder im Rücken darstellen.

Die Neuraltherapie gehört mit zu den s. g. Regulationstherapien und bietet dem Körper die Möglichkeit, seine Selbstheilungskräfte zu stärken, indem die Grundregulationsmechanismen angeregt werden. Diese Therapie ist somit eine Hilfe zur Selbsthilfe.
 

Ausbildung: Seminar Eigenbluttherapie, Oktober 2010, in der Paracelsus Schule Dortmund, Referent: Jörg Schöpe, Heilpraktiker