Eigenbluttherapie

Auf die Eigenbluttherapie gibt es bereits erste schriftliche Hinweise seit dem 3. Jahrh. v. Chr. in China. In der abendländischen Medizin wird sie seit 1876 angewendet und dokumentiert.

Der Organismus ist durch seine natürlichen Abwehrkräfte selber fähig, sich zu regulieren!
Dass jedoch durch die Immunaktivierung der Organismus maßgeblich selber zu seiner Gesundung beiträgt, wurde vielfach vergessen, oder wird heute noch gerne ignoriert.

Das Blut ist u. a. Transportmittel für viele Stoffe, die für den Körper wichtig und nützlich sind. Es enthält dadurch auch eine Vielzahl individueller Informationen, z. B. über durchgemachte Erkrankungen, Stoffwechselablagerungen, evtl. Erreger und spezifische Antikörper.

Wie funktioniert nun eine Eigenbluttherapie?

Reinjiziert man Blut außerhalb des Gefäßsystems, wird es nicht mehr als körpereigen erkannt und setzt einen pathogenen Reiz. Im Organismus werden Erinnerungsbilder geweckt. Das Blut wird so zum Informationsträger für das Immunsystem. Die Informationen über eine scheinbar „neue Infektion“ werden über Gewebsrezeptoren und Zellmembranen aufgenommen und weitergeleitet. Evtl. kann es bei chron. Krankheitsprozessen kurzfristig wieder zu akuten Prozessen kommen (sogenannte Erstverschlimmerung). Generell kommt es jedoch zu einer Immunstimmulierung. Das Abwehrsystem wird hierdurch trainiert und die Abwehrsituation somit optimiert!

Bei der Reinjektion des Blutes kann man dieses auch noch mit Heilmitteln (z. B. Echinacea etc.) nach homöopathischen Regeln versetzen. Auch eine Potenzierung des Eigenblutes ist möglich, so dass nur einmal Blut abgenommen wird. Danach werden nur noch die regelrecht aufbereiteten Potenzen injiziert. Verschiedene Möglichkeiten für verschiedene Krankheitsbilder sind hier im Patientengespräch zu erörtern.

Bevorzugt eingesetzt wird die Eigenbluttherapie bei folgenden Erkrankungen:
- Vermindertes Allgemeinbefinden (psychisch und physisch)
- Krankheitsanfälligkeiten
- „Grippeschutz“
- Allergien (allerg. Asthma, akute/chronische Hauterkrankungen, z. B. Neurodermitis, Dermatosen etc.)
- Autoimmunerkrankungen
Die bisher besten Ergebnisse wurden mit einem Behandlungsintervall von 3 – 14 Tagen (meist 1 x wöchentl.) erzielt. Eine Eigenbluttherapie sollte nur über einen begrenzten Zeitpunkt (durchschnittlich 10 Wochen) durchgeführt werden, um die Reaktionsfähigkeit des Organismus nicht zu erschöpfen. Nach einer entsprechenden Pause kann die Kur ohne Probleme wiederholt werden. 
 

Ausbildung: Seminar Eigenbluttherapie, Dezember 2009, in der Paracelsus Schule Dortmund, Referent: Jörg Schöpe, Heilpraktiker